Du hast deine Produktseiten, dein Theme und deinen Checkout übersetzt… und oben auf deiner deutschen Seite thront weiterhin deine Infografik auf Englisch. Nichts ist kaputt: Shopify übersetzt deine Texte, nie deine Bilder.
Medien gehören nicht zu den übersetzbaren Ressourcen: jedes Produkt hat einen einzigen Bildersatz, der unverändert an alle Sprachen ausgeliefert wird. Hier erfährst du warum, und die drei Ansätze, um jedem Kunden das richtige Visual zu zeigen.
Warum Shopify nur eine Version deiner Bilder zeigt
Shopifys mehrsprachiges System beruht auf « übersetzbaren Ressourcen »: Titel, Beschreibungen, Theme-Inhalte, Metadaten. Mediendateien gehören nicht dazu, und keine native Einstellung erlaubt « zeige dieses Bild den französischen Kunden »:
| Element | Nativ übersetzbar? |
|---|---|
| Titel, Beschreibungen, Theme-Inhalte | Ja: dafür sind Translate & Adapt und die Übersetzungs-Apps da |
| Alt-Text der Bilder | Ja: er wird wie jedes andere Feld übersetzt |
| In die Pixel eingebetteter Text | Nein: keine Text-Übersetzungs-App rührt ihn an |
| Ein anderes Bild pro Sprache oder Markt | Nicht nativ: dafür braucht es einen eigenen Mechanismus, wie den von Reversia |
Bilder zu übersetzen heißt also, zwei getrennte Probleme zu lösen: die übersetzte Version jedes texttragenden Visuals zu produzieren, und dann jeder Sprache die richtige Version anzuzeigen. Jede Methode unten beantwortet eines der beiden, oder beide.

Was ein englisch gebliebenes Bild wirklich kostet
Eine makellose deutsche Seite mit einem « ERGONOMIC DESIGN »-Visual darüber sendet ein leises, aber klares Signal: dieser Shop wurde nicht wirklich für dich gebaut. Und gerade die Bilder mit Text, Infografiken, Größentabellen, Promo-Banner, tragen dein Verkaufsargument.
- Glaubwürdigkeit: ein Visual in der Sprache des Kunden zeigt dieselbe Sorgfalt wie der Rest der Seite
- SEO: lokalisierte Bilder mit übersetztem Alt-Text tauchen in lokalen Suchen auf
- Differenzierung: nur wenige Händler machen es, der Unterschied fällt sofort auf
Drei Ansätze existieren: pro Sprache ein anderes Bild zeigen, den Text in der Datei übersetzen, oder Text in Bildern ganz verbieten. Die ersten beiden ergänzen sich bestens.

Methode 1: mit Reversia eine Version jedes Bildes pro Sprache
Das ist der Anzeige-Mechanismus, der Shopify fehlt und den Reversia hinzufügt: jedem Medium eine Version pro Sprache zuordnen, und sogar pro Markt. Alles passiert auf der Produktseite, in der Media-Sektion:
- Öffne das Produkt in den Reversia-Übersetzungen und wähle die Zielsprache
- Die Media-Sektion listet alle Visuals des Produkts mit ihrem Status, zum Beispiel 1 von 12 übersetzt
- Klicke auf ein Bild: importiere die übersetzte Version, oder wähle eine Datei, die schon in Shopify liegt
- Die richtige Version erscheint automatisch bei den Kunden dieser Sprache, das Original überall sonst

Das Original bleibt unangetastet in deiner Bibliothek: die lokalisierte Version lebt daneben, nie an seiner Stelle. Dasselbe Prinzip gilt für Theme-Visuals, die sich pro Sprache und pro Markt variieren lassen.

Methode 2: den Text im Bild selbst übersetzen
Bleibt die Produktion dieser übersetzten Versionen. Für eine Handvoll Visuals liefert ein Designer mit den Quelldateien die beste Arbeit; im Katalogmaßstab extrahieren Bildübersetzungs-Tools (ImageTranslate, KeepFormat…) den Text per OCR, übersetzen ihn und zeichnen ihn neu, unter Erhalt von Layout und Schriften.
- Prüfe jede Zahl, Preise, Maße, Garantien: generative Pipelines können beim Neuzeichnen eine verändern
- Schütze deine Marken- und Serienname: sie müssen die Übersetzung unangetastet überstehen
- Kontrolliere die Darstellung in Mobil-Thumbnail-Größe, und die Schriften bei nicht-lateinischen Sprachen
Diese Tools produzieren die Datei, zeigen aber nichts an: Methode 1 liefert danach jede Version an die richtige Sprache aus. Zusammen ergeben sie eine komplette Pipeline.
Und wenn man Text in Bildern einfach verbietet?
Den präventiven Ansatz gibt es: reine Fotos, und alle Wörter in den übersetzbaren Feldern der Seite. Für manche Kataloge funktioniert das, aber Infografiken und Größentabellen existieren, weil sie verkaufen; darauf zu verzichten hat echte Marketing-Kosten.
| Dein Katalog | Empfohlener Ansatz |
|---|---|
| Reine Fotos, kein eingebetteter Text | Nichts zu tun: dieselben Visuals passen für alle Sprachen |
| Ein paar stabile Infografiken | Designer oder Bildübersetzungs-Tool, dann Anzeige pro Sprache über Reversia |
| Lebendiger Katalog, mehrere Sprachen | Komplette Pipeline: übersetzte Versionen erzeugen und mit Reversia pro Sprache und Markt lokalisieren |
Eine letzte Warnung: dupliziere nie deine Produkte, um pro Markt andere Bilder zu zeigen. Geteilter Bestand, doppelte SEO, verstreute Bewertungen; das ist operative Schuld, keine Lösung.
FAQ: Shopify-Bilder übersetzen
Kann Shopify je nach Sprache ein anderes Bild zeigen?
Nicht nativ: Medien werden über alle Sprachen und Märkte geteilt, nur ihr Alt-Text ist übersetzbar. Genau das fügt Reversia hinzu, mit einer Version jedes Bildes pro Sprache und pro Markt.
Übersetzt Translate & Adapt den Text in Bildern?
Nein. Translate & Adapt übersetzt den Alt-Text, der das Bild beschreibt, rührt aber nie die Pixel an. Ein Banner mit englischem Text bleibt in allen Sprachen englisch.
Wie lokalisiert Reversia Bilder?
Auf jeder Produktseite listet die Media-Sektion die Visuals mit ihrem Status pro Sprache: du importierst die übersetzte Version oder wählst eine vorhandene Shopify-Datei, und sie erscheint automatisch bei den richtigen Kunden. Das Original bleibt unangetastet, und Theme-Visuals lassen sich ebenfalls pro Sprache und Markt variieren.
Sollte ich allen Text aus meinen Bildern entfernen?
Es ist der einfachste Weg, opfert aber Visuals, die verkaufen: Infografiken, Größentabellen, Promo-Banner. Besser den eingebetteten Text aufs Nötige begrenzen, und die Visuals lokalisieren, die welchen tragen.



